Step Ahead Schweiz AG
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stepahead.ch
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Tun Sie sich um Himmels willen einen Gefallen und meiden Sie dieses Unternehmen. Ihr Kundenservice ist eine Katastrophe.
Vor einigen Jahren präsentierte sich die Step Ahead Group GmbH als „starke ERP-Allianz“ bestehend aus Godesys, Informing und Step Ahead – was zunächst wie eine starke Kraft für den Mittelstand klang. In Wirklichkeit ist es nur ein weiteres Kapitel in der riesigen Private-Equity-Melkmaschinerie. Kaum war der Konzern gegründet, begann das übliche Spiel: Konsolidierung, Kostensenkungen, Preiserhöhungen und Versuche, die Kunden zu teureren Modellen zu drängen. Genau das gleiche Muster sehen wir bei der SelectLine Group unter Elvaston Capital: massive Preissprünge bei NEO-Lizenzen, künstliche Hürden für bestehende Kunden und das schrittweise Auslaufen der alten, erschwinglichen Versionen. Die Step Ahead Group steht stellvertretend für alles, was derzeit in der mittelständischen ERP-Branche schiefläuft: Ehemals solide, unabhängige Softwareunternehmen werden zu Bausteinen einer rollenden Akquisitionsmaschinerie. Das Ergebnis? Weniger Innovation, mehr Gier, schlechterer Support und Preise, die absolut nichts mit der Leistung zu tun haben. Wer noch darüber nachdenkt, in Step Ahead oder eines seiner „Gruppenmitglieder“ zu investieren oder zu wechseln, sei gewarnt: Man wird kein Kunde, sondern eine Cash Cow in einer Struktur, die ausschließlich auf kurzfristige Renditen für Anleger ausgerichtet ist. Dank Gruppen wie Step Ahead und der übergeordneten SelectLine Holding / Elvaston Capital werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) systematisch ausgeplündert. Früher hieß es „Software für den Mittelstand“. Jetzt heißt es „Mittelstand für die Softwarekonzerne und ihre Finanzinvestoren“.
Meine Erfahrungen mit dem Bewerbungsprozess bei der Step Ahead AG waren leider sehr enttäuschend. Die Kommunikation wirkte unorganisiert und unprofessionell. Fristen und Rückmeldungen waren teilweise unklar oder verzögerten sich und insgesamt hatte ich den Eindruck, dass der Prozess weder strukturiert war noch die Zeit der Bewerber respektierte. Besonders irritierend war, wie schlecht vorbereitet und koordiniert die einzelnen Prozessschritte wirkten. Für ein Unternehmen, das Professionalität und Kompetenz vermitteln soll, hinterlässt dies leider einen sehr schlechten Eindruck. Mein persönliches Fazit: Der Bewerbungsprozess wirkte amateurhaft und zeigte wenig Respekt gegenüber den Kandidaten. Wer sich hier bewirbt, sollte sich auf einen möglicherweise chaotischen und undurchsichtigen Prozess einstellen.